Neomai – Côte d’Ivoire

In Côte d’Ivoire (Westafrika), ist die stetige und massive Abwanderung der Landbewohner in die Städte zum Problem geworden. Deshalb werden auf dem Land Projekte gefördert, die ein besseres Haushalten mit den Nahrungsressourcen ermöglichen.
In den rasant wachsenden Städten ist Malaria Tropica bedrohlich auf dem Vormarsch. In den Slums von Abidjan, bilden die offenen Abwässer und Tümpel ideale Brutstätten für die Larven der Malaria übertragende Anopheles-Mücke. Das Geld für die Kanalisation des Abwassers fehlt und auch Moskitonetze sind kaum erschwinglich. In einem Slum säubern die Anwohner täglich angeschwemmten und gesammelten Plastikabfall im Fluss, welcher durch ihr Viertel fliesst. Der gereinigte Plastikmüll wird dem Recycling zugeführt. Damit entlasten sie ihr Quartier und können etwas Geld verdienen.

KundeSchweizerische Tropen- und Public Health-Institut, Basel